Das Stoewer Arkona Cabriolet hat seinen Namen dem Kap Arkona auf der Insel Rügen zu verdanken. Gebaut wurden die Wagen bei Stettin an der polnischen Grenze. Stoewer zählt mit seiner Gründung im Jahre 1899 zu einer der ältesten deutschen Automobilmanufakturen.
Angetrieben wird das Cabriolet von einem 80 PS starken Reihensechszylindermotor mit 3.6 Liter Hubraum. Die Mechanik gilt als robust und wartungsfreundlich.
Dieser Wagen wurde am Ende des II. Weltkrieges nach Frankreich deportiert. Kurz nach dem Krieg wurde es vom Außenminister genutzt und gelang dann in den 50er Jahren in die Hände von einem industriellen aus der Region Vosges.
Der Wagen wurde in 10-jähriger Arbeit neu aufgebaut und befindet sich seitdem in einem tadellosen Zustand.
Insgesamt wurden zwischen 1037 und 1940 genau 201 Exemplare in den Bauformen Limousine, Pulmann Limousine, Cabriolet, Coupé, und Roadster gefertigt.