| Baujahr: | 1968 |
| Fahrgestellnummer: |
115.015-10-012727 |
| Motornummer: |
115.823-10-010681 |
| Getriebenummer: |
090111 |
| Außenfarbe: |
DB 158 - weißgrau |
| Polsterung: |
MB TEX cognac. Bei der Serie 0.5 wurde der Fußraum nicht mit Teppichen ausgestattet. Die einzige Ausnahme sind die /8er, der W114 Serie, die bei den späten 0.5 Serien hinten Stoffteppiche ausgelegt hatten. Unser W115 gehört zur Vierzylindergattung und hat deswegen in der Serie 0.5 vorne, hinten und an den Schwellern Kunststoffmatten ausgelegt.
Das Armaturenbrett ist mit der groben Maserung der Serie 0.5 und dem „kleinen“ Aschenbecher in der Mittelkonsole versehen. Nicht nur Kenner werden die Rissfreiheit der Instrumententafel zu schätzen wissen. Die Maserung wurde mit jeder Weiterentwicklung bis zur Serie II immer kleiner.
Den Liebhaberzustand von diesem Wagen können Sie beispielsweise an Details wie die nicht zerschnittene Hutablage, die einwandfreien und nicht gebrochenen Kartentaschen vorne an den Türverkleidungen sowie an vielen anderen Punkten sehen. |
| Motortyp: |
Baumuster: M 115 V20 |
| Übereinstimmung: |
Ja |
| Abmessungen: |
Maße in mm Länge: 4680, Breite: 1770, Höhe: 1440 |
| Laufleistung: |
abgelesen 70.000 Kilometer |
| Lenkradposition: |
LHD |
| Zulassung: |
Deutsche Papiere mit einem H-Kennzeichen d.h. Steuer 191 €/p.a. + Versicherung ca. 80 € p.a. sind problemlos möglich. |
| Erstauslieferungsland: |
Südwestfrankreich Departement 64 |
| Getriebe: |
4-Gang Lenkradschaltgetriebe, Antriebsachsübersetzung: 4,08:1. |
| Karosserie: |
Die selbsttragende Ganzstahlkarosserie befindet sich in einem unfallfreien Originalzustand. Die Substanz der Baugruppenelemente überzeugt selbst bei den bekannten spezifischen /8-Schwachstellen bis in alle Details. Umso erstaunlicher ist es, ein Exemplar wie dieses zu finden.
Sowohl die Türunterkanten, als auch sämtliche Wasserabläufe zeigen sich vorbildlich.
Unser Münchner Konservierungsbetrieb hat diesen Wagen nun professionell frisch transparent versiegelt. Eine beständige Zukunft hinsichtlich Korrosion bei unseren Witterungsverhältnissen wird möglich und gewährleistet nicht nur den aktuellen Werterhalt, sondert sichert die bei W 114/115 seit einiger Zeit allgemein zu beobachtende starke positive Wertentwicklung.
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| Technik: |
Der Wagen fährt erstaunlich verschleißfrei und vermittelt Zuverlässigkeit. |
| Felgen: |
Es sind die originalen 5 1/2 J x 14 H 2 Stahlfelgen mit den originalen lackierten Radkappen montiert. |
| Lack: |
Der Wagen trägt teilweise sogar noch seinen Erstlack. Der Zustand des Lackes ist nach knapp 40 Jahren gut. |
| Chrom: |
Die Chromteile haben perfekte Passungen. |
| Besonderheiten Modell: |
Die größte Besonderheit ist die Substanz. Nur diese ist wertentscheidend. |
| fahrzeugspezifische Geschichte: |
Die W114/115 Baureihe von Mercedes-Benz debütierte 1968 auf dem Genfer Autosalon und war die erste eigenständige Entwicklung einer Mittelklasse-Baureihe - bis zu diesem Zeitpunkt gab es bei Mercedes-Benz nur die "Einheitskarosserien" für Mittel- und Oberklasse.
Die "Strich 8" Baureihe war von Beginn an ein weiterer Meilenstein für den Mythos Mercedes: Perfektion und Funktionalität bis ins Detail.
Die Entwicklungszeit dauerte insgesamt sieben Jahre, die Vorgaben lagen neben dem eigenständigen Aufbau für die Mittelklasse bei einem modernen Design ohne stilistische Modetrends und kompakteren Außenmaßen.
Die Gesamtleitung dieses Projekts unterlag Dr. Ing. Fritz Nallinger, die Blechstruktur entwickelte Karl Wilfert, der schon bei der Entwicklung des 300 SL sein Können zeigte. Bei 30 MpH - Sicherheitscrashs entwickelten Sie einen neuen Standart bei den Sicherheitskarosserien.
Diese neue Generation von 1968 bestach optisch durch ihr graziles, klassisch-elegantes Design. Hier arbeiteten die zwei berühmtesten Design-Ikonen von Mercedes-Benz in langjähriger Entwicklung zusammen: Der spätere Chefdesigner Bruno Sacco assistierte dem damaligen Meister Paul Braq (Schöpfer des 300 SL).
Technisch setzte der /8 ebenfalls neue Maßstäbe - in Kombination mit Einzelradaufhängung und der Schräglenker-Konstruktion lagen Welten zum Vorgänger. 1967 wurden die bereits perfekt funktionierenden Vorserienmodelle auf dem Nürburgring ausführlich getestet.
Der Verkaufserfolg untermauert die Klasse der /8 Modelle: Der hohe Exportanteil, die weite Verbreitung als Taxi-Limousine und schließlich die sagenhafte Produktionszahl von 1.9 Millionen Modellen. Dies bedeutete eine Verdreifachung der Produktion im Vergleich zum Vorgängermodell.
Die anfangs geplante Kombiversion wurde wegen diesem großen Erfolg nicht produziert: Es bestand schlicht Kapazitätsmangel.
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